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MOVIETEAM  -  TEXTCOACHING

Storytelling ist Kommunikation von Herz zu Herz

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ABOUT ME

MEINE EIGENE GESCHICHTE

Ein Jahr lang hatte ich auf die Chance gewartet. 1987 bekam ich sie dann.  Ein Praktikum im ZDF. Damit wurde ein Traum Wirklichkeit. Aber ich bekam direkt zu spüren, was das Wort "Fallhöhe" bedeutet. Ich musste nämlich meinen sicheren Job als leitende Krankengymnastin im  Öffentlichen Dienst hinter mir lassen, das Studium der Sozialwissenschaften schnell zu Ende bringen und mich ins Dasein einer  freien Mitarbeiterin stürzen. An mahnenden Stimmen, die mich vor einer  unsicheren Zukunft als Freelancer warnten, mangelte es nicht. Und tatsächlich war der Einstieg alles andere als ein  Spaziergang. Die ersten Jobs waren Hilfsarbeiten in der Redaktion. Aber  das war mir egal. Ich ergriff jede Chance in der Redaktion Fuß zu fassen. Dann durfte ich den ersten Film machen. Klar, dass ich alle  Energie darin investierte. Es war ein Film über einen blinden Schwimmer. Und ich wußte noch genau welche Musik ich dafür wollte: You are the voice von John Farnham:
https://www.youtube.com/watch?v=SAqaD0E1_t4
Ich fand den Song genial, weil er den Spirit hatte, den ich gut brauchen konnte um mich über Wasser zu halten. Als Anfängerin gab es nämlich  jede Menge Frust und Kritik wegzustecken. Also trat ich grundsätzlich, auch für einen 30 Sekunden-Schnipsel, mit einem Plan an. Was ich damals noch lange nicht konnte war eine gute Geschichte zu  Erzählern.
Doch die Erfahrung, die meinen Berufsweg verändert hat, war die  Begegnung mit Tom Schlesinger und Keith Cunningham, Scriptdoctors in  Hollywood. In ihrem Seminar hörte ich zum ersten Mal von Storytelling und der Heldenreise. Ich begriff, dass es Storytelling  Tools gibt, die einem helfen der ganzen Geschichte Spannung, Klarheit  und Lebendigkeit zu geben.
Der Schritt vom Seminar in die Wirklichkeit war dann eher ernüchternd.  Ganz inspiriert und beseelt von der neuen Perspektive prallte ich gegen  die Realität wie gegen eine Wand. Ich musste lernen, bei jedem Film neu an die Aufgabe heranzugehen, denn in jedem Projekt steckt eine neue Herausforderung, weil es andere Anforderungen stellt. Einfach  eine Struktur darüber stülpen funktionierte nicht. So sehr man sich ein Schema wünscht, das sich auf alles anwenden lässt: die einzige Formel, die passt ist: anwenden, anwenden, anwenden. Das habe ich getan und nun kann ich Ihnen sagen wie es funktioniert.

 

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