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Ellen Kleila

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IM LOTUSGARTEN DER GÖTTER

ZDF, arte, 3sat

Interview S.H Tensin Gyatso XIV. Dalai Lama

Keine Kunst  lebt heute wie vor Tausenden von Jahren noch so stark in religiösen Bildern und  Symbolen wie die Kultur des Himalaja. Für den westlichen Betrachter öffnet sich  in dieser Dokumentation die geheime Welt der Götter des tibetischen Buddhismus.  Die Betrachtung der Kunst des Himalaja bietet Einblicke in ein jahrhundertealtes  Schaffen, das noch heute in Nepal existiert. Zwischen Komerz und Geldgier hat  ein Mysterium überlebt, das die Autorinnen in Nepals Hauptstadt Kathmandu  aufspüren.
Der Film entdeckt, was dem Besucher Nepals  sonst verschlossen bleibt: der Blick auf geheime Riten eines tibetischen  Klosters, aber auch die Sicht aus der gläubige Buddhisten ein Kunstwerk  betrachten.
Ein Bild des Schutzgottes Yamantaka, der schon seit langer Zeit  Nomaden auf ihren Wanderungen begleitet, entsteht während der Dreharbeiten. Ein  Mandala aus Sand wird diesem Schutzgott geweiht mit Ritualen, die Mönche zum  ersten Mal vor einer Kamera abhalten. Diese Bilder faszinieren den Zuschauer  durch ihre meditative Eindringlichkeit und lassen ihn erleben, was die  Anziehungskraft buddhistischer Kunst ausmacht.
Die Anmerkungen des Dalai  Lama ergänzen das Gesehene zu einer Dokumentation, die den engen Zusammenhang  zwischen Kunst und Glauben im tibetischen Kulturraum entschlüsselt. Ernst  genommen folgt die Kunst strengen religiösen Vorschriften, die in uralten  Schriften überliefert sind. Aber vielleicht hat gerade das ihr Überleben  gesichert und wir können sie nur deshalb im kommerziellen Gedränge Kathmandus  noch erforschen und erkennen wie es im Lotusgarten der Götter aussehen mag.